Betonzaun vs. Gabionenwand: Was bietet den besseren Sicht- und Lärmschutz?

Betonzaun vs. Gabionenwand: Was bietet den besseren Sicht- und Lärmschutz?

Sie suchen nach einer dauerhaften Lösung für Sichtschutz und Lärmschutz in Ihrem Garten?

Die Wahl zwischen einem Betonzaun und einer Gabionenwand ist eine Entscheidung für die nächsten 30-50 Jahre. Beide Systeme bieten hervorragenden Schutz vor neugierigen Blicken und störendem Straßenlärm, unterscheiden sich jedoch erheblich in Kosten, Installation, Ästhetik und Leistung. In diesem ausführlichen Vergleich erfahren Sie, welche Lösung für Ihr Grundstück die richtige ist – mit konkreten Zahlen, praktischen Tipps und ehrlichen Vor- und Nachteilen.

Technische Leistung: Wer schützt besser vor Lärm und Blicken?

Die Lärmschutzleistung ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl zwischen Betonzaun und Gabionenwand. Ein Standard-Betonzaun mit ca. 4-5 cm Wandstärke erreicht eine Schalldämmung von etwa 30 dB. Das entspricht einer deutlichen Reduzierung des Straßenlärms – aus lauten Gesprächen wird ein leises Flüstern.

Betonzaun: Sofortiger Lärmschutz ohne Kompromisse

Die massive, geschlossene Betonstruktur blockiert Schallwellen effektiv. Premium-Modelle mit dickeren Wänden erreichen sogar bis zu 50 dB Dämmung. Der große Vorteil: Die Lärmschutzwirkung ist vom ersten Tag an da – keine Optimierung nötig, keine Kompromisse.

Wichtig zu wissen: Betonzäune reflektieren Schallwellen. Das bedeutet: Der Lärm wird zurückgeworfen, nicht absorbiert. In engen Straßenschluchten kann das zu Echoeffekten führen.

Gabionenwand: Flexible Leistung je nach Füllung

Eine Standard-Gabionenwand mit einfacher Steinfüllung erreicht ca. 18-22 dB Luftschalldämmung. Das ist deutlich weniger als ein Betonzaun – aber das ist nur die halbe Wahrheit. Mit optimierter Konstruktion wird die Gabione zum Lärmschutz-Champion:

  • Sandkerngabione: erreicht bis zu 37 dB Schallreduktion – sogar mehr als der Standard-Betonzaun
  • Lavasteine als Füllung: absorbieren Schall statt ihn zu reflektieren, reduzieren störende Echos
  • 3-Kammer-System: kombiniert Betonkern, Lavasteine und Ziersteine für über 24 dB Luftschalldämmung plus 8-11 dB Schallabsorption

Der Schlüssel liegt im Füllmaterial. Poröse Steine wie Lava oder spezielle Lärmschutzsysteme mit Sandkernen verwandeln die Gabione in eine hocheffektive Lärmbarriere.

Sichtschutz: 100% vs. fast 100%

Kriterium Betonzaun Gabionenwand
Sichtschutz 100% blickdicht 80-100% je nach Füllung
Lärmschutz Standard 30-35 dB 18-22 dB
Lärmschutz optimiert Bis 50 dB (dickere Wände) Bis 37 dB (Sandkern/Lava)
Wandstärke/Tiefe 3,5-5 cm 23-100 cm
Lebensdauer 40-50 Jahre 30-50 Jahre

Beim Sichtschutz hat der Betonzaun die Nase vorn: 100% blickdicht von Tag eins, ohne Kompromisse. Gabionenwände erreichen je nach Steingröße und Packdichte 80-95% Sichtschutz bei Standard-Steinfüllung. Mit dicht gepackten Kleinsteinen oder einem Sandkern sind aber auch hier 100% Blickdichte möglich.

💡 Praxis-Tipp: Für kleine Grundstücke ist die Wandstärke entscheidend. Ein Betonzaun braucht nur 4-5 cm Tiefe, während schmale Lärmschutz-Gabionen mindestens 23 cm benötigen. Bei Standardgabionen sind es sogar 100 cm – das kann auf engen Grundstücken zum Problem werden.

Kostenvergleich: Was zahlen Sie wirklich über 30 Jahre?

Die initiale Investition ist nur ein Teil der Rechnung. Entscheidend sind die Gesamtkosten über die Lebensdauer des Zauns – inklusive Installation, Wartung und eventuellem Ersatz.

Betonzaun: Klare Kalkulation

Für einen Standard-Betonzaun mit 1,8-2,0 m Höhe kalkulieren Sie mit ca. 150-200 EUR pro laufendem Meter komplett installiert. Diese Summe umfasst:

  • Materialien: 77-92 EUR/m für doppelseitig strukturierte Platten
  • Pfosten: 25-90 EUR pro Stück (alle 2 m)
  • Professionelle Montage: 30-50 EUR/m
  • Punktfundamente und Zubehör

Beispielrechnung für 20 Meter: 3.000-4.000 EUR komplett installiert

Premium-Designs mit Holzoptik oder Sichtbeton können 200-300 EUR pro Meter erreichen. Bei etablierten Anbietern wie AD Betonzaun erhalten Sie geprüfte Qualität nach ISO 9001 und DIN-Normen mit eigenen Montageteams – keine Subunternehmer, keine bösen Überraschungen.

Gabionenwand: Höhere Anfangsinvestition

Die Gabionenwand präsentiert sich anfangs etwa 15-30% teurer. Rechnen Sie mit ca. 200-250 EUR pro Meter für professionelle Installation mit Standardsteinen:

  • Drahtkörbe: 60-80 EUR/m
  • Füllmaterial: 93 EUR/m für 1,8 m Höhe × 23 cm Breite (bei 150 EUR/Tonne Stein)
  • Fundamentarbeiten
  • Montage

Beispielrechnung für 20 Meter: 3.800-5.000 EUR komplett installiert

Die Steinwahl beeinflusst den Preis erheblich: Kalkschotter kostet etwa 30-40 EUR/Tonne, während Basalt oder Granit 160-180 EUR/Tonne erreichen. Premium-Optionen mit Marmorfüllung können bis zu 370 EUR/m kosten.

Der 30-Jahre-Vergleich: Das große Umdenken

Jetzt wird es spannend. Die langfristige Betrachtung verändert das Bild komplett:

Kostenposten Betonzaun (20m) Gabionenwand (20m)
Initiale Installation 3.500 EUR 4.400 EUR
Wartung über 30 Jahre 1.000 EUR 200 EUR
Gesamtkosten 4.500 EUR 4.600 EUR
Kosten pro Jahr 150 EUR 153 EUR

Die Wartungskosten beim Betonzaun umfassen gelegentliches Hochdruckreinigen und optionales Versiegeln alle 10-15 Jahre mit ca. 5-10 EUR/m². Die Gabionenwand benötigt praktisch keine Pflege – die selbstdrainierenden Steinkörbe erfordern kein Streichen, keine Versiegelung, keinen regelmäßigen Aufwand.

Zum Vergleich: Ein Holzzaun würde über 30 Jahre etwa 9.700-11.000 EUR kosten (323-367 EUR/Jahr) durch regelmäßigen Anstrich und teilweisen Ersatz. Die Wirtschaftlichkeit beider massiven Systeme wird damit besonders deutlich.

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Installation und Montageaufwand: Können Sie selbst Hand anlegen?

Die Montage ist ein entscheidender Faktor bei der Wahl zwischen Betonzaun und Gabionenwand. Hier zeigen sich grundlegende Unterschiede in der Heimwerker-Tauglichkeit.

Gabionenwand: Der DIY-Freund

Bewertung: 8-9 von 10 für Heimwerker-Tauglichkeit

Die Gabionenwand erweist sich als deutlich DIY-freundlicher. Die Drahtkörbe sind vor der Füllung leicht zu handhaben, Fehler lassen sich einfach korrigieren, und niedrige Gabionen unter 1 m Höhe benötigen überhaupt kein Betonfundament – eine 30-50 cm Schotterschicht genügt.

Montageablauf für 10 Meter (1,8 m Höhe):

  1. Untergrund vorbereiten (2-3 Stunden)
  2. Körbe aufstellen und verbinden (1-2 Stunden)
  3. Schichtweise füllen mit Abstandshaltern alle 30 cm (6-8 Stunden)

Gesamtaufwand: 10-14 Arbeitsstunden für 10 Meter, verteilt auf 2-3 entspannte Tage für zwei Personen

Betonzaun: Kraft und Präzision gefragt

Bewertung: 5-6 von 10 für DIY – machbar, aber herausfordernd

Der Betonzaun fordert physische Fitness und Präzision. Die Betonplatten wiegen 40-65 kg pro Stück, schwerere Pfosten kommen hinzu. Mindestens zwei kräftige Helfer sind unerlässlich, besser drei.

Montageablauf für 10 Meter:

  1. Punktfundamente ausheben (4-6 Stunden)
  2. Pfosten in Beton setzen mit millimetergenauer Ausrichtung
  3. 24-48 Stunden Aushärtezeit abwarten
  4. Platten in Pfostenuten einschieben
  5. Verfugen und Nacharbeiten

Gesamtaufwand: 15-23 Arbeitsstunden plus Aushärtezeiten für 10 Meter

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Fundamentanforderungen im Vergleich

Betonzäune verlangen 60-80 cm tiefe Fundamentlöcher (frostfrei) für jeden Pfosten alle 2-2,5 m mit 300-400 kg Beton pro Pfosten. Das bedeutet 1.200-1.600 kg Beton für nur 10 laufende Meter – eine massive Mischaufgabe.

Gabionen zeigen hier Flexibilität: Hohe Modelle über 1 m benötigen Pfostenfundamente (40-80 cm tief), aber nur mit 150-200 kg Beton pro Pfosten – eine Ersparnis von etwa 50-60%. Niedrige Gabionen unter 1 m mit mindestens 30 cm Breite kommen komplett ohne Beton aus.

Werkzeug und Wetterbedingungen

Werkzeug für Gabionen: Spaten, Schaufel, Wasserwaage, Handstampfer, Arbeitshandschuhe, Wasserpumpenzange für C-Ringe. Keine Betonmischer, keine Spezialwerkzeuge nötig.

Werkzeug für Betonzaun: Erdbohrer, Betonmischer (empfohlen), Maurerschnur, Präzisions-Wasserwaage oder Lasernivelliergerät, Gummihammer, Maurerkelle. Die Investition in Werkzeuge kann 200-400 EUR zusätzlich bedeuten.

Wettereinschränkungen begünstigen Gabionen deutlich. Betonarbeiten erfordern mindestens 5-14°C, frostfreien Boden und Trockenheit (praktische Arbeitsperiode: April bis Oktober). Gabionen können Sie praktisch ganzjährig installieren (März bis November problemlos), bei Verzicht auf Betonfundamente sogar bei Frost.

Ästhetik und Gestaltungsmöglichkeiten: Welcher Stil passt zu Ihrem Garten?

Die Optik Ihres Zauns prägt das gesamte Grundstück für Jahrzehnte. Hier unterscheiden sich Betonzaun und Gabionenwand fundamental.

Gabionenwand: Unbegrenzte Gestaltungsfreiheit

Die Gestaltungsfreiheit der Gabionenwand übertrifft den Betonzaun deutlich. Unbegrenzte Füllmaterialoptionen schaffen unzählige Looks:

  • Klassischer Basalt: dunkelgrau bis schwarz, moosresistent, zeitlos modern
  • Muschelkalk: warmes beige-creme, mediterrane Atmosphäre
  • Granit: grau-weiß gesprenkelt, robust und edel
  • Marmor: weiß, lichtreflektierend, luxuriös
  • Glassteine (Trend 2025): türkis oder royalblau, maritime Atmosphäre, spektakuläre Lichteffekte mit LED

Sie können sogar Schichtmuster, Farbverläufe oder Logos mit kontrastierenden Steinen kreieren. Der 2025-Trend zu Recyclingglas-Füllungen revolutioniert die Optik: Kristall Gelb, Rouge Royal oder gemischte Farben erlauben künstlerischen Ausdruck.

Begrünung: Die lebende Wand

Begrünung transformiert Gabionen in lebende Wände. Kletterpflanzen wie Efeu oder Wilder Wein nutzen das Drahtgitter als natürliche Rankhilfe, Sedum und Sempervivum gedeihen in der Kronenbepflanzung. Diese natürliche Integration bietet ökologischen Mehrwert:

  • Lebensraum für Insekten, Eidechsen und Vögel
  • Unterstützung für Bestäuber
  • Trinkwasser-Aufnahme bei Starkregen
  • Natürliche Klimaregulierung

Wichtig: Begrünung beschleunigt Korrosion (10 statt 30+ Jahre Lebensdauer). Für langfristige Bepflanzung sollten Sie Edelstahlkörbe verwenden.

Betonzaun: Sofort perfekte Optik

Der Betonzaun kontert mit sofort perfekter Optik. Holzoptik-Serien bieten täuschend echte Holzmaserungen – die Wärme von Holz ohne Wartungsaufwand. Steinoptik-Varianten (Bruchstein, Schiefer, mediterrane Felsmotive) imitieren traditionelles Mauerwerk.

Moderne Designs wie Lamella (horizontale Latten), Mikado-Muster oder glatte Minimalflächen passen zu urbaner Architektur. Die vollständige RAL-Farbpalette (über 1000 Farben) ermöglicht individuelle Akzente – Anthrazit und Schwarz dominieren 2025, aber auch Terrakotta und dunkle Blautöne gewinnen an Beliebtheit.

Welcher Stil passt wozu?

✓ Moderne Gärten mit klaren Linien

Betonzaun in Anthrazit/Schwarz (exzellent) oder Gabione mit Basalt und Glas (gut)

✓ Traditionelle Cottage-Gärten

Gabione mit Natursteinmix und Begrünung (exzellent) oder Betonzaun in Holzoptik (gut)

✓ Naturnahe, biodiversitätsorientierte Gärten

Gabione mit Vollbegrünung (exzellent), Betonzaun eher ungeeignet (zu steril)

✓ Urbane Lärmschutzprioritäten

Betonzaun (exzellent für sofortige 30-35 dB) oder Lärmschutz-Gabione mit Sandkern (sehr gut bei optimierter Konstruktion)

Rechtliche Anforderungen: Was müssen Sie genehmigen lassen?

Die rechtlichen Rahmenbedingungen können Ihr Projekt erheblich beeinflussen. Hier ist sorgfältige Vorbereitung entscheidend.

Höhenbegrenzungen nach Bundesland

Die meisten Bundesländer erlauben bis zu 1,80-2,00 m Höhe ohne Baugenehmigung für Sichtschutzzäune, aber Vorsicht: Landesbauordnung, Nachbarrechtsgesetz und lokaler Bebauungsplan greifen ineinander.

  • Sachsen und Niedersachsen: großzügige 2,00 m an der Grundstücksgrenze genehmigungsfrei
  • Hessen, NRW, Bayern: meist 1,20 m für Standard-Einfriedungen
  • Berlin/Brandenburg: 1,25 m für Maschendraht
  • Zu öffentlichen Straßen: meist nur 1,00-1,20 m Maximalhöhe ohne Genehmigung

Betonzäune genießen einen rechtlichen Vorteil: Sie gelten als „nicht permanent” (Pfosten in der Erde, entfernbar), nicht als gemauerte Mauern. Diese Klassifizierung erleichtert die Genehmigung. Gabionenwände werden typischerweise als Einfriedung behandelt, nicht als Mauer.

Grenzabstand und Nachbarzustimmung

Standardregel: 50 cm von der Grundstücksgrenze beim Bauen ohne Nachbarabstimmung. Direkt an der Grenze bauen erfordert schriftliche Nachbarzustimmung, auch bei geringer Höhe.

Ein BGH-Urteil (V ZR 42/17) stellte fest: Auch auf der eigenen Grundstücksseite höhere Sichtschutzelemente zu bestehenden Grenzzäunen hinzuzufügen erfordert Nachbareinwilligung. Schriftliche Vorabmeldung 2-4 Wochen vor Baubeginn ist nicht nur höflich, sondern oft behördlich gefordert.

⚖️ Wichtiger Hinweis: Ortsüblichkeit (lokale Gewohnheitsstandards) kann staatliche Regulierung überstimmen. Wenn Ihre Nachbarschaft ausschließlich Natursteinmauern hat, könnte ein Betonzaun abgelehnt werden – selbst wenn die Höhe passt. Prüfen Sie den Bebauungsplan beim örtlichen Bauamt!

Fundamenttiefe und Statik

Fundamenttiefe folgt der Faustregel: mindestens 1/3 der Gesamthöhe, in jedem Fall aber 60-80 cm für frostfreie Tiefe in den meisten deutschen Regionen. Höhenlagen und Norddeutschland fordern 100-150 cm.

Windlast nach DIN EN 1991-1-4 teilt Deutschland in vier Windzonen. Sichtschutzzäune mit großer Fläche erleben hohe Windlasten – bei exponierten Lagen an der Küste oder auf Hügeln wird professionelle Windlastberechnung empfohlen für Zäune über 2 m Höhe.

Entscheidungshilfe: Welches System passt zu Ihnen?

Nach all den Fakten bleibt die Frage: Welches System ist für Sie das richtige? Hier sind konkrete Empfehlungen basierend auf verschiedenen Prioritäten.

Wählen Sie den Betonzaun, wenn…

  • Maximaler Lärmschutz mit minimalem Aufwand Priorität hat (sofortige 30-35 dB ohne Optimierung)
  • Budget von 150-200 EUR/m akzeptabel ist für professionelle Installation
  • Sie gleichmäßige, moderne Ästhetik bevorzugen
  • 100% Sichtschutz vom ersten Tag gewünscht ist
  • Platzsparende 3,5-4,5 cm Tiefe bei kleinen Grundstücken wichtig ist
  • Sie einen wartungsarmen Lifestyle schätzen (praktisch null Wartung über 40 Jahre)

Wählen Sie die Gabionenwand, wenn…

  • Natürliche Optik und maximale Gestaltungsfreiheit zählen
  • DIY-Installation machbar sein soll (auch für weniger kräftige Personen)
  • Langfristige Kostenoptimierung über 30+ Jahre wichtiger ist als niedrige Anfangsinvestition
  • Ökologischer Mehrwert (Insektenhabitat, Begrünungspotenzial) zu Ihren Werten passt
  • Die 50-80 Jahre Lebensdauer und absolute Wartungsfreiheit (keine Farbe, keine Versiegelung) überzeugen
  • Sie bereit sind, für optimierten Lärmschutz Sandkern oder Lavasteine zu spezifizieren

Spezialempfehlungen nach Situation

Bei direkter Lage an stark befahrener Straße: Betonzaun bietet konsistentere Lärmbarriere ohne komplexe Planung. Alternative: Optimierte 3-Kammer-Gabione mit Betonkern für 35-40+ dB.

Für naturnahe, biodiversitätsorientierte Gärten: Gabione mit Vollbegrünung integriert sich perfekt, bietet Lebensraum und passt zum Wildblumen-Trend 2025.

Bei modernem Neubau mit klarer Architektur: Betonzaun in Anthrazit mit Lamella-Design oder schlanke Gabione mit schwarzem Basalt und Glasakzenten.

Für budget-bewusste DIY-Enthusiasten: Niedrige Gabione unter 1 m (kein Betonfundament nötig) mit lokalem Kalkschotter startet unter 120 EUR/m komplett in Eigenregie.

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Häufig gestellte Fragen zu Betonzaun vs. Gabionenwand

Was ist günstiger: Betonzaun oder Gabionenwand?

Ein Betonzaun ist in der Anschaffung günstiger mit ca. 150-200 EUR/m komplett installiert, während eine Gabionenwand etwa 200-250 EUR/m kostet. Langfristig über 30 Jahre gleichen sich die Gesamtkosten aber an (ca. 4.500-4.600 EUR für 20 Meter), da die Gabione praktisch keine Wartungskosten verursacht. Für niedrige Budget-Projekte gewinnt der Betonzaun, für langfristige Wirtschaftlichkeit liegt die Gabione vorn.

Welches System bietet besseren Lärmschutz?

Ein Standard-Betonzaun erreicht ca. 30-35 dB Schalldämmung sofort ohne Optimierung. Eine Standard-Gabione mit Steinfüllung schafft nur 18-22 dB. Mit optimierter Konstruktion (Sandkern oder Lavasteine) kann die Gabione jedoch bis zu 37 dB erreichen – sogar mehr als der Betonzaun. Für unkomplizierten maximalen Lärmschutz ist der Betonzaun die sicherere Wahl, für optimierte Performance kann die Gabione überzeugen.

Kann ich eine Gabionenwand selbst aufbauen?

Ja, eine Gabionenwand ist sehr DIY-freundlich (Bewertung 8-9 von 10 für Heimwerker). Die Drahtkörbe sind leicht zu handhaben, Fehler lassen sich korrigieren, und niedrige Gabionen unter 1 m benötigen nicht einmal ein Betonfundament. Für 10 Meter rechnen Sie mit 10-14 Arbeitsstunden verteilt auf 2-3 Tage. Der Betonzaun ist deutlich anspruchsvoller (Bewertung 5-6 von 10) und erfordert mindestens zwei kräftige Helfer.

Wie lange hält ein Betonzaun im Vergleich zu einer Gabionenwand?

Ein Betonzaun erreicht eine Lebensdauer von ca. 40-50 Jahren bei minimaler Wartung (gelegentliches Reinigen, optionales Versiegeln alle 10-15 Jahre). Eine Gabionenwand mit Galfan-Beschichtung hält etwa 30-50 Jahre, wobei die Drahtkörbe praktisch wartungsfrei sind. Beide Systeme bieten damit vergleichbare Langlebigkeit – deutlich mehr als Holz (10-15 Jahre) oder Metallzäune ohne Korrosionsschutz.

Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Betonzaun oder eine Gabionenwand?

Die meisten Bundesländer erlauben bis zu 1,80-2,00 m Höhe ohne Baugenehmigung für Einfriedungen an der Grundstücksgrenze. Zu öffentlichen Straßen gilt meist nur 1,00-1,20 m. Beide Systeme – Betonzaun und Gabionenwand – folgen denselben Regeln. Wichtig: Prüfen Sie den lokalen Bebauungsplan und informieren Sie Ihre Nachbarn schriftlich 2-4 Wochen vor Baubeginn. Bei professionellen Anbietern wie AD Betonzaun erhalten Sie Unterstützung bei allen behördlichen Fragen.

Welches System ist umweltfreundlicher?

Die Gabionenwand hat leichte ökologische Vorteile: Natürliche Materialien (Steine), Möglichkeit zur Begrünung, Schaffung von Insekten- und Eidechsenhabitaten, Verwendung von Recyclingglas als Füllmaterial. Der Betonzaun besteht aus energieintensiv hergestelltem Beton, bietet aber durch seine lange Lebensdauer und minimalen Wartungsaufwand ebenfalls gute Ökobilanz. Für maximale Nachhaltigkeit: Gabione mit regionalen Steinen und optionaler Begrünung.

Kann ich eine Gabionenwand bepflanzen?

Ja, Gabionen lassen sich hervorragend begrünen. Kletterpflanzen wie Efeu oder Wilder Wein nutzen das Drahtgitter als Rankhilfe, Sedum gedeiht in der Kronenbepflanzung. Für vollständige Begrünung können Sie Erde mit Kokosmatten als Füllung verwenden. Wichtig: Begrünung beschleunigt die Korrosion der Drahtkörbe (10 statt 30+ Jahre). Für langfristige Bepflanzung empfehlen sich Edelstahlkörbe statt verzinktem Stahl.

🎯 Wissenstest: Betonzaun vs. Gabionenwand

Testen Sie Ihr Wissen! Beantworten Sie alle Fragen und sehen Sie Ihr Ergebnis.

1. Welche durchschnittliche Schalldämmung erreicht ein Standard-Betonzaun ohne Optimierung?




2. Was ist der größte Vorteil einer Gabionenwand gegenüber einem Betonzaun?




3. Wie tief muss ein Fundament für einen Betonzaun mindestens sein, um frostfrei zu bleiben?




4. Welche Lebensdauer erreicht eine Gabionenwand mit Galfan-Beschichtung?




5. Mit welchem Füllmaterial erreicht eine Gabionenwand optimalen Lärmschutz von bis zu 37 dB?





Fazit: Betonzaun oder Gabionenwand – Die richtige Wahl für Ihr Projekt

Beide Systeme liefern exzellente Sicht- und Lärmschutzlösungen mit 30-50 Jahren Lebensdauer. Der Betonzaun überzeugt durch simplen Aufbau, sofortige Maximalleistung (30-35 dB) und wartungsarme Perfektion – ideal für moderne Ästhetik und wenn professionelle Installation im Budget liegt (150-200 EUR/m).

Die Gabionenwand glänzt mit Gestaltungsfreiheit, DIY-Freundlichkeit, ökologischem Mehrwert und langfristiger Wirtschaftlichkeit – perfekt für naturnahe Integration und kreative Heimwerker. Mit optimierter Füllung (Sandkern, Lavasteine) erreicht sie sogar bis zu 37 dB Lärmschutz.

Unser Tipp: Analysieren Sie Ihre Top-Priorität. Ist es sofortige Perfektion und maximale Lärmruhe? Dann ist der Betonzaun Ihre Wahl. Legen Sie Wert auf Gestaltungsfreiheit, natürliche Integration und DIY-Machbarkeit? Dann führt die Gabionenwand zum Ziel.

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